Co-Working Deluxe: Entspannt arbeiten im Surf Office

Wer würde bei 30 Grad im Schatten nicht am liebsten die Biege machen und entspannt am Atlantik den Laptop wieder aufklappen. Peter Fabor hat ernst gemacht und mit dem Surf Office eine Institution gegründet, die flexiblen Kopfarbeitern die Work-Surf-Balance verbessert. Wir haben Peter ein paar Fragen gestellt und schon mal angefangen zu packen.

03.08.2015 • Maria Gerono

Erklär doch mal die Idee hinter Surf Office?

Surf Office versucht Arbeiten, Reisen und Netzwerken sinnvoll miteinander zu verbinden. Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen von überall auf der Welt arbeiten können. Warum soll man also nicht ein oder zwei Woche irgendwo verbringen, wo es spannend ist, arbeiten, sich auf sein Projekt konzentrieren, leckeres Essen genießen, neue Freunde kennenlernen und vielleicht dabei noch etwas neues lernen? Surfen zum Beispiel. ☺

 
Wie habt ihr angefangen?

Am Anfang war es ein Experiment. Ich habe meinen Chef überzeugt, mich von den Kanarischen Inseln aus arbeiten zu lassen. Und weil ich schon dabei war, einen Arbeitsplatz für mich einzurichten, kam mir der Gedanke, direkt noch ein paar Stühle dazuzustellen, für Leute, die genauso arbeiten wollen wie ich. Und damit hat alles angefangen.

 
Wer bekommt denn so einen Stuhl in Deinem Co-Working?

Es gibt keine Regeln. Bis jetzt hat das Projekt viele interessante Leute angezogen und jeder, der unsere Truppe bereichert, ist willkommen.

 
Was kannst Du anbieten? Gibt es Pläne für die Zukunft?

Wir stellen Privatunterkünfte zur Verfügung und inspirierende Arbeitsräume, darüber hinaus organisieren wir Freizeit- und Netzwerkevents, Dinners, Ausflüge usw., damit alle eine gute Zeit haben und sich kennenlernen. Zeit ist Geld, deswegen ist die wichtigste Aufgabe nach der Buchung hier anzukommen. Wir kümmern uns um alles, damit Du keinen Stress hast. Wir planen, diesen Service weltweit anzubieten.

 
Was hast Du gemacht, bevor Du Surf Office gegründet hast?

Ich habe als UX Designer gearbeitet und Software und Mobile Apps designt. Im Prinzip ist das so ähnlich, wie das, was ich jetzt mache, nur dass ich jetzt „Offline Experiences“ designe. ;)

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag bei Dir aus?

Normalerweise fange ich um 10h an zu arbeiten. Weil ich weiß, dass ich dann nicht so produktiv bin, lege ich mir am liebsten Skype Calls oder Meetings in den Vormittag. Nachmittags arbeite ich an schnelleren Aufgaben (z.B. E-Mails) und löse Probleme, die nicht planbar sind. Generell teilt sich der Nachmittag in viele kleine Abschnitte, neben der Arbeit treffe ich Freunde oder geh auch mal einen Kaffee trinken. Am späten Nachmittag geh ich dann surfen. Ungefähr 4 Tage die Woche arbeite ich auch am Abend und schreibe oder designe, dann bin ich eigentlich am produktivsten.

 
Was bedeutet „Neue Arbeit“ für Dich?

Die Freiheit von überall zu arbeiten, wann ich will.

Wie sieht Dein Traumjob aus?

Das ist schwer zu sagen. Ich mag es, zusammen mit fitten Leuten interessante Probleme zu lösen.

Vielen Dank, Peter!

 

(Das Interview wurde auf englisch geführt und dann übersetzt.)

 

Kategorie: Interviews

Schlagworte: